Schulsozialarbeit

 

Was ist JaS und welche Ziele hat JaS?

JaS (Jungendsozialarbeit an Schulen) ist ein Angebot der Jugendhilfe für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse. JaS kann bei Problemen beraten und helfen, gibt Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. JaS beschränkt sich aber nicht nur auf Krisenintervention und Einzelfallhilfe, sondern versucht zudem präventiv zu arbeiten. In diesem Zusammenhang ist JaS engmaschig mit den unterschiedlichen Angeboten der Jugendhilfe vernetzt. Die SchülerInnen des SFZ erhalten durch niederschwellige Projekte die Möglichkeit, Erfolgserlebnisse zu erfahren und somit ihre Kompetenzen stetig zu verbessern.

Für wen ist JaS?

Die sozialpädagogischen Fachkräfte der JaS sind in der Schule vor Ort und Ansprechpartner für SchülerInnen, Eltern, Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte. Die JaS wendet sich an junge Menschen die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, z.B. gehäuftes Schule schwänzen, die wegen ihrer individuellen oder sozialen Schwierigkeiten voraussichtlich keine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle finden, aus Zuwandererfamilien, deren Integration erschwert ist, mit erhöhtem Aggressionspotential und Gewaltbereitschaft, mit Drogenproblemen, mit Versagens- oder Schulängsten, mit mangelndem Selbstwertgefühl etc. Wie arbeitet JaS? Beratung und sozialpädagogische Hilfen: in Einzel- oder auch Gruppengesprächen mit den jungen Menschen werden deren Probleme im Alltag, der Familie, in der Schule oder auch im Übergang in die Ausbildung und in den Beruf besprochen und gemeinsam Lösungswege entwickelt. soziale Gruppenarbeit und Trainingskurse zur Stärkung sozialer Kompetenzen, insbesondere der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit (Streitschlichterprogramme, Anti-Aggressions-Trainings, Soziales Lernen) Elternarbeit: innerfamiliäre oder erzieherische Probleme erfordern eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Beratung, um gemeinsam Wege, z.B. im Umgang mit Erziehungsschwierigkeiten zu entwickeln. Hierbei können auch weitere Leistungen der Jugendhilfe einbezogen oder angeregt werden. Vernetzung und Koordinierung mit anderen sozialen Einrichtungen, insbesondere mit Angeboten der Schülertagesbetreuung, Erziehungsberatungsstellen, Drogenberatungsstellen, Jugendgerichtshilfe, Polizei und Justiz.
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Schule in den Beruf ist die Kooperation mit dem Arbeitsamt unverzichtbar.