Wege nach der Förderschule

 

 

Das Berufsvorbereitungsjahr BVJ

  • freiwillige Maßnahme, die einem Ausbildungsberuf vorgeschaltet ist
  • 38 Wochenstunden in der Berufsschule (Praxis und Theorie)
  • Dauer: 1 Schuljahr
  • für Schüler ohne Ausbildungsplatz, aber mit konkreteren Berufswünschen
  • erfolgreicher Abschluss des BVJ: Erfüllung der 3jährigen Berufsschulpflicht (höchstens 2 Noten schlechter als 4)
  • Hauptschulabschluss erreicht bei Notendurchschnitt von 4,0 oder besser (wenn Abschlusszeugnis der vorherigen Förderschule vorliegt)
  • besonders wichtig: Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, Arbeitshaltung, Verhalten
  • Angebote in Kirchseeon oder München

 

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

  • freiwillige Maßnahme, die einem Ausbildungsberuf vorgeschaltet ist
  • Dauer: 11 Monate
  • bei Bestehen ist Berufsschulpflicht erfüllt
  • für Schüler ohne Ausbildungsplatz und ohne konkreten Berufswunsch
  • Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Aufnahme einer Ausbildung (Praxis in Betrieben, Theorie im Fortbildungszentrum)
  • bei Nichteignung für eine Ausbildung erfolgt die Vorbereitung auf die Aufnahme einer Beschäftigung
  • Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss (Prüfung!)
  • Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe
  • besonders wichtig: Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, Arbeitshaltung, Verhalten
  • Angebote im Beruflichen Fortbildungszentrum BFZ Erding

 

Die Jungarbeiterklasse

  • für Jugendliche, die keine Ausbildung aufgenommen und sich auch nicht für eine andere Form von beruflicher Beschulung angemeldet haben, aber noch berufsschulpflichtig sind
  • an einem Tag in der Woche Schulunterricht in der Berufsschule
  • Dauer: 3 Jahre
  • Jugendliche erwerben dabei keinerlei Qualifikation
  • Ziel der Jungarbeiterklasse ist lediglich, dass die Schüler ihre Schulpflicht erfüllen können