MSD

 

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD)

Der MSD ist ein integratives Angebot des Förderschulsystems an die allgemeine Schule zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

An der Katharina-Fischer-Schule vertritt der Mobile Sonderpädagogische Dienst die Aufgabenfelder des klassischen MSD, der Kooperationsklassen, des alternativen schulischen Angebots (AsA) und der sonderpädagogischen Beratungsstelle.

 

Klassischer MSD

Die Aufgaben des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes sind vielfältig. Sie gliedern sich vornehmlich in die Bereiche Beratung, Diagnostik, Förderung und Koordinierung von Fördermaßnahmen.
Ziel des MSD ist, Schülerinnen und Schüler so zu stützen, dass sie trotz Beeinträchtigungen in einzelnen Wahrnehmungsbereichen und/oder mit Sprach- bzw. Lernbeeinträchtigungen und/oder einer emotional-sozialen Entwicklungsstörung an der örtlichen Regelschule verbleiben können.

 

Kooperationsklassen

Kooperationsklassen sind ein weiteres Angebot des MSD. Der MSD unterstützt Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Kooperationsklassen an Grund- und Mittelschulen. Solche Kooperationsklassen werden dann gebildet, wenn Kinder als Gruppe vom Förderzentrum in die allgemeine Schule zurückgeführt werden und bei den Kindern noch ein sonderpädagogischer Förderbedarf besteht. Eine Kooperationsklasse kann auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Eingangsstufe eingerichtet werden und von Beginn an die Chance bieten, im gemeinsamen Unterricht erfolgreich zu lernen. Ziel ist die Eingliederung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die allgemeine Schule.

 

AsA (Alternatives schulisches Angebot)

Das Alternative schulische Angebot (AsA) stellt eine Sonderform des MSD dar:

AsA ist eine erfolgreiche Form der Erziehungshilfe im Rahmen der MSD.
AsA soll vorbeugend wirken und das Auftreten massiver Verhaltensauffälligkeiten verhindern.
AsA setzt in schwierigen Erziehungssituationen an, z.B. bei Schüler-Lehrer-Konflikten, Leistungsverweigerung, massivem Störverhalten oder Schulschwänzen.
Für die schulinterne Erziehungshilfe stehen einer Schule, welche AsA anbietet, sowohl eine Lehrkraft der Förderschule als auch eine Lehrkraft der Mittelschule im Umfang von je 5 Wochenstunden zur Verfügung.

 

Sonderpädagogische Beratungsstelle

Eine weitere Leistung des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes ist die Sonderpädagogische Beratungsstelle unseres Förderzentrums. Sie steht an bestimmten Nachmittagen, zu verbindlich geregelten Öffnungszeiten einem umfangreichen Personenkreis offen und ist Ort von Begegnung und Dialog für Schüler und für Eltern, aber auch für Lehrkräfte sowie für Fachpersonal aus vorschulischen Einrichtungen. Im Besonderen öffnet die Sonderpädagogische Beratungsstelle ihre Türen für die Lehrer der allgemein bildenden Schulen, um durch fachliche Unterstützung Schritt für Schritt sonderpädagogisches Know-how in die Grund- und Mittelschulen zu transferieren. Beratung erfolgt stets in Form des Sich-Beratens; dies bedeutet, dass sich die Partner immer auf „gleicher Augenhöhe“ begegnen. Die Beratungsleistung erstreckt sich auf den gesamten Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen; dabei richtet das Angebot den Blick vor allem auf das Feld von Prävention und Integration. Das Mitarbeiter-Team der Sonderpädagogischen Beratungsstelle agiert in einem Netzwerk von schulischem Fachpersonal, wirkt mit außerschulischen Fachdiensten zusammen und koordiniert bedarfsbezogen Maßnahmen sonderpädagogischer Förderung, bietet Fortbildungen an und macht sich zum Forum für Workshops und Arbeitskreise.

 

 

MSD-Flyer

(Flyer-MSD-Seite-1.pdf, PDF, 80KB)

(Flyer-MSD-Seite-2.pdf, PDF, 109KB)